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Gute Perspektiven für Gwinner in Schramberg

und der Region

Schramberg. (ewk). Ein halbes Jahr nach dem Start trafen sich die Initiatoren der jungen Regionalwährung „Gwinner“ mit den Unternehmern aus der Region Schramberg zum intensiven Austausch. Der Vorsitzende von Gwinner e.V., Gerhard Weber, gab dazu einen Überblick über den aktuellen Stand: 80 Unternehmer, 16 förderbare Vereine und Initiativen sind inzwischen mit im Boot. 15 000 Euro wurden inzwischen eingetauscht und damit eine aktuelle Vereinsförderung von 450 Gwinner realisiert, so die ermutigende Bilanz des ersten halben Jahres. Auch wenn sich mancher Unternehmer mehr versprochen hatte, so wisse doch auch jeder, dass „man für die Anfangsphase jeder Unternehmensgründung den langen Atem brauche und die Bäume nicht gleich in den Himmel wachsen“, so die Mitunternehmerin Carola Thomann.

Wie wichtig und hilfreich ergänzende Währungen seien, zeige sich so richtig in einer Krise. Anhand von Filmberichten aus den letzten Monaten zeigte der Vorsitzende auf, und dass die Ruhe an der Finanzfront und Eurofront eine trügerische ist, dass die Regierungen mit den letzten Finanzreserven das Grollen erst einmal zugeschüttet haben. Geändert an den Regeln auf den Finanzmärkten habe man nichts. Viel zu groß sei mittlerweile deren Einfluss auf die Politik.

Darum sind für Weber die Bürger und Unternehmer gefragt, rechtzeitig miteinander ein ergänzendes Geldsystem aufzubauen, das auch dann funktioniert, wenn das Vertrauen ins etablierte System bröckelt. Der Gwinner ist zwar im Moment durch den Euro gedeckt, kann aber im Krisenfall innerhalb kurzer Zeit auf sogenannte Leistungsdeckung umgestellt werden, welche dann unabhängig vom Euro ist.

Im zweiten Teil des Abends stellte Referent Neuwirth von der Firma DAFA die Chancen vor, die sich aus der Kooperation des Gwinner mit seinem Marketingunternehmen für den Mittelstand ergeben. Mehrere Tausend Konsumenten werden in der Gwinnerregion in den nächsten Monaten dadurch zu Regionaleinkäufen in Gwinnerunternehmen herangeführt.

Mit diesen Perspektiven ist der Gwinner fürs Weitere gut gerüstet, resümiert Weber. Mit der neuen Scheinedition 2011 ab dem ersten Advent werde bereits das kommende Gwinner-Jahr eingeläutet.

Abbildung: Referent Neuwirth von der Firma DAFA -

erläuterte Chancen, die sich aus der Kooperation mit der Regionalwährung Gwinner für den Mittelstand ergeben.

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